Firma: BINDER

Wissen - Klima - Wasseraufbereitung

Wozu Wasseraufbereitung?

Die Wasseraufbereitung dient der Vorbeugung gegen die Verkalkung des Dampfbefeuchtungssystems und des Feuchtesensors.

Geräte von BINDER mit einem Dampfmodul zur Erzeugung von Feuchte sollten nur mit vollentsalztem (demineralisiertem) Wasser betrieben werden!

Sowohl der Feuchtesensor als auch das Dampfmodulmögen keine mineralischen Stoffe wie Kalk. Deshalb muss das Wasser demineralisiert werden. Mit dem Demineralisierungsvorgang verändert sich auch die Leitfähigkeit des Wassers. Für die Klimaschränke von BINDER sollte sie im Bereich von 1μS/cm bis 20μS/cm liegen.

Dieses wird zwischen den Normalwasser-Hausanschluss und den Klimaschrank montiert.

Härte verursachende Ionen wie Ca ++++, CO 3 und andere gelöste Ionen werden an das Harz gebunden und mit OH- und H 3 O-Ionen ausgetauscht. Die Wasserhärte und die elektrische Leitfähigkeit nehmen ab.

Das Leitungswasser wird in drei Schritten aufbereitet:

  1. Die Grobfiltration über den Querschnitt des Vorfilters sorgt für eine laminare Strömung des Wassers durch das gesamte Ionenaustauscherharz
  2. Enthärtung
  3. Der Feinpartikelfilter verhindert, dass Harz- oder Leitungswasserpartikel in die Klimakammer gelangen.

Eine Elektronik detektiert die Leitfähigkeit des Wassers und zeigt anhand von Dioden den Zustand der Wechselkartusche (=Verbrauchsmaterial) an.

Dokumentation Wassersysteme

Gewisse Geräte haben einen Frischwasserkanister mit Wasserpumpe integriert. In diesem Fall ist der Kanister periodisch, manuell mit demineralisiertem Wasser zu befüllen. Die Wasserqualität muss auch in diesem Fall zwischen 1μS/cm und 20μS/cm liegen. Das Kondensat fliess jeweils in einen kleinen Behälter und wird von diesem bei einem bestimmten Wasserstand automatisch abgepumpt. Hierfür muss der Abwasserschlauch des Gerätes in einen entsprechenden Hausanschluss oder Kanister geführt werden.

Die grösseren Geräte der Modellreihen MKF und MKFT lassen sich optional mit einem Hebel zur Rückführung des Kondensats modifizieren. In diesem Fall wird das Kondensat in den Frischwasserkanister zurückgeführt. Diese Option ist mit Vorsicht zu gebrauchen, da das Bestückungsgut im Klimaschrank das Wasser kontaminieren kann und es sich damit verändert.

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BINDER ist als Familiengesellschaft vollständig auf Simulationsschränke fokussiert. Es ist der weltweit grösste Spezialist für Simulationsschränke für das wissenschaftliche und industrielle Labor. Über 22.000 Geräte verlassen jährlich das Werk in Tuttlingen.

Ausgereifte Spitzentechnologien, zukunftsweisende Innovationen und absolute Präzision prägen das Markenbild von BINDER.

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